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Medienmitteilung,
Einsatz 101/04
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Birsfelden: Ölunfall in Birsfelden mit Medium Heizöl schwer (Teil 3)
Im Zusammenhang mit dem Ölunfall in Birsfelden
können wir über den aktuellen Stand wie folgt informieren:
Die Reinigungsarbeiten in Bereich der Uferböschungen, der Spundwände des oberen
Schleusenvorhafens sowie der Schleusenkammer konnten in dieser Nacht planmässig
so weit abgeschlossen werden, dass die Schifffahrt heute morgen um 05:00 Uhr
freigegeben werden konnte. Gestern Abend ab 18:00 Uhr sind die zwei in Basel
festgehaltenen Schiffe bereits nach Birsfelden, in Warteposition im unteren
Vorhafen, gefahren.
Beim Rekognoszieren, heute Morgen bei Tageslicht, zeigten sich noch diverse
Restverschmutzungen im Spundwandbereich. Diese werden im Verlaufe des Tages
durch die Ölwehr Birsfelden und weitere Einsatzkräfte beseitigt. Dadurch wird es
unumgänglich sein, dass die Schleuse erneut kurzfristig gesperrt werden muss.
Dies erfolgt in Rücksprache mit der Revierzentrale Basel und den aktuellen
Schiffsbewegungen, damit der Schiffsverkehr so wenig wie möglich eingeschränkt
werden muss.
Wir gehen davon aus, dass die Reinigungsarbeiten bis morgen Abend abgeschlossen
sein werden. Mit weiteren dünnen und örtlichen Ölschlieren muss allerdings
gerechnet werden.
Die Schadenssumme wird z. Z. eruiert, weitere Angaben darüber können nicht
gemacht werden. Über die Unfallursache gibt es noch keine neuen Erkenntnisse,
die Ermittlungen können erst abgeschlossen werden, wenn die Schadensstelle vom
schweren Heizöl gereinigt ist.
Sobald die Garantieerklärung der Versicherung des Havaristen bei der
Rheinschifffahrtsdirektion Basel eingetroffen ist, wird dem Schiff die
Weiterfahrt an die Werft nach Duisburg für die Spezialreinigung gewährt.
Dank der getroffenen Sofortmassnahmen durch die Einsatzkräfte gab es
grundsätzlich eine geringe Beeinträchtigung der Umwelt im lokalen Bereich. Der
Reinigungsaufwand wegen des ausgeflossenen Mediums war jedoch sehr gross.
Bau- und Umweltschutzdirektion, Liestal
Rheinschifffahrtsdirektion Basel, Basel
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Birsfelden: Rheinschiffahrt in Birsfelden nach Havarie weiter gesperrt (Teil 2)
Nachdem am Samstagmorgen, 20. November 2004 im
Birsfelder Hafen beim Umpumpen auf ein Tankschiff eine grössere Menge Schweröl
in den Rhein geflossen ist, bleibt der Rhein im Abschnitt Birsfelden für die
Schifffahrt weiter gesperrt. Die Oelwehr und die Fachleute des Kantons haben in
der Zwischenzeit den Schaden im Griff. Die Räumungsarbeiten dauern an.
Beim Umpumpen auf ein deutsches Tankschiff ist heute Morgen im Birsfelder Hafen
eine grössere Menge Schweröl in den Rhein geflossen. Als Grund wird ein
technischer Defekt auf dem Schiff vermutet.
Die Oelwehr Birsfelden und weitere Feuerwehrkräfte haben rasch Oelsperren
errichtet und konnten damit Schäden auf die Umwelt verhindern. Gemäss den
Aussagen der Fachleute des Amtes für Umweltschutz und Energie besteht für die
Fische und andere Tiere keine Gefahr.
Zur Zeit ist die Rheinschifffahrt im Abschnitt Birsfelden weiter unterbrochen.
Dies aus zwei Gründen: Einerseits könnten vorbeifahrende Schiffe mit ihren
Wellen das Oel weiter verteilen und andererseits wird die Schleuse Birsfelden
als weitere Oelsperre gebraucht. Damit die Rheinschifffahrt so rasch als möglich
wieder freigegeben werden kann, wird nun in der Nacht auf morgen Sonntag in der
Schleuse Birsfelden das Schweröl entfernt und die Schleuse gereinigt. Diese
Arbeiten sind sehr zeitaufwändig und schwierig, da es sich um eine sehr
dickflüssige und klebrige Masse handelt. Wann die Schiffe den Rhein im Abschnitt
Birsfelden wieder passieren können, ist noch offen.
Zusätzlich werden in den nächsten Stunden die Oelsperren um das Havarie-Schiff
noch verstärkt und das Schiff so gesichert, dass kein zusätzliches Oel in den
Rhein fliessen kann. Voraussichtlich am Montag wird eine Spezialfirma das Schiff
reinigen und transportfähig machen.
Aussagen über die Schadenssumme können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht
werden.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
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Birsfelden: Schweröl nach Havarie in den Rhein geflossen (Teil 1)
Am Samstag, 20. November 2004 ist im Birsfelder
Hafen beim Umpumpen auf ein Tankschiff eine grössere Menge Schweröl in den Rhein
geflossen. Die Rheinschifffahrt ist zur Zeit im Abschnitt Birsfelden
unterbrochen.
Wegen einer Havarie auf einem Tankschiff im Birsfelder Hafen ist am Samstag
Vormittag eine grössere Menge Schweröl ausgelaufen und in den Rhein geflossen.
Das Schweröl wurde vom Hafen auf ein Tankschiff gepumpt, als - vermutlich wegen
einer defekten Dichtung - eine grössere Menge Oel in den Rhein geflossen ist.
Die Oelwehr Birsfelden ist vor Ort und hat Oelsperren errichtet und trifft auch
die notwendigen Massnahmen zur Reinigung des Rheins. Weiter wird laufend
kontrolliert, ob noch weitere Oelmengen in den Rhein fliessen. Gemäss Aussagen
der Oelwehr sollte das Ereignis im Lauf des Nachmittags bewältigt sein.
Allfällige Auswirkungen auf die Flora und Fauna des Rheins können zur Zeit noch
nicht festgestellt werden. Die Fachleute des Amtes für Umweltschutz und Energie
sind vor Ort.
Zur Zeit ist die Rheinschiffahrt im Abschnitt Birsfelden unterbrochen. Dies aus
zwei Gründen: Einerseits könnten vorbeifahrende Schiffe mit ihren Wellen das Oel
weiter verteilen und andererseits wird die Schleuse Birsfelden als weitere
Oelsperre gebraucht.
Sobald das Schweröl im Rhein entfernt worden ist, was voraussichtlich heute
Nachmittag der Fall sein wird, kann der Abschnitt Birsfelden für die
Rheinschifffahrt wieder freigegeben werden.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION , Informationsdienst