Home

Medienmitteilung, Einsatz 101/04
vom 22. November 2004

Birsfelden: Ölunfall in Birsfelden mit Medium Heizöl schwer (Teil 3)

Im Zusammenhang mit dem Ölunfall in Birsfelden können wir über den aktuellen Stand wie folgt informieren:
Die Reinigungsarbeiten in Bereich der Uferböschungen, der Spundwände des oberen Schleusenvorhafens sowie der Schleusenkammer konnten in dieser Nacht planmässig so weit abgeschlossen werden, dass die Schifffahrt heute morgen um 05:00 Uhr freigegeben werden konnte. Gestern Abend ab 18:00 Uhr sind die zwei in Basel festgehaltenen Schiffe bereits nach Birsfelden, in Warteposition im unteren Vorhafen, gefahren.
Beim Rekognoszieren, heute Morgen bei Tageslicht, zeigten sich noch diverse Restverschmutzungen im Spundwandbereich. Diese werden im Verlaufe des Tages durch die Ölwehr Birsfelden und weitere Einsatzkräfte beseitigt. Dadurch wird es unumgänglich sein, dass die Schleuse erneut kurzfristig gesperrt werden muss. Dies erfolgt in Rücksprache mit der Revierzentrale Basel und den aktuellen Schiffsbewegungen, damit der Schiffsverkehr so wenig wie möglich eingeschränkt werden muss.
Wir gehen davon aus, dass die Reinigungsarbeiten bis morgen Abend abgeschlossen sein werden. Mit weiteren dünnen und örtlichen Ölschlieren muss allerdings gerechnet werden.
Die Schadenssumme wird z. Z. eruiert, weitere Angaben darüber können nicht gemacht werden. Über die Unfallursache gibt es noch keine neuen Erkenntnisse, die Ermittlungen können erst abgeschlossen werden, wenn die Schadensstelle vom schweren Heizöl gereinigt ist.
Sobald die Garantieerklärung der Versicherung des Havaristen bei der Rheinschifffahrtsdirektion Basel eingetroffen ist, wird dem Schiff die Weiterfahrt an die Werft nach Duisburg für die Spezialreinigung gewährt.
Dank der getroffenen Sofortmassnahmen durch die Einsatzkräfte gab es grundsätzlich eine geringe Beeinträchtigung der Umwelt im lokalen Bereich. Der Reinigungsaufwand wegen des ausgeflossenen Mediums war jedoch sehr gross.

Bau- und Umweltschutzdirektion, Liestal
Rheinschifffahrtsdirektion Basel, Basel

------------------------------

Birsfelden: Rheinschiffahrt in Birsfelden nach Havarie weiter gesperrt (Teil 2)

Nachdem am Samstagmorgen, 20. November 2004 im Birsfelder Hafen beim Umpumpen auf ein Tankschiff eine grössere Menge Schweröl in den Rhein geflossen ist, bleibt der Rhein im Abschnitt Birsfelden für die Schifffahrt weiter gesperrt. Die Oelwehr und die Fachleute des Kantons haben in der Zwischenzeit den Schaden im Griff. Die Räumungsarbeiten dauern an.
Beim Umpumpen auf ein deutsches Tankschiff ist heute Morgen im Birsfelder Hafen eine grössere Menge Schweröl in den Rhein geflossen. Als Grund wird ein technischer Defekt auf dem Schiff vermutet.
Die Oelwehr Birsfelden und weitere Feuerwehrkräfte haben rasch Oelsperren errichtet und konnten damit Schäden auf die Umwelt verhindern. Gemäss den Aussagen der Fachleute des Amtes für Umweltschutz und Energie besteht für die Fische und andere Tiere keine Gefahr.
Zur Zeit ist die Rheinschifffahrt im Abschnitt Birsfelden weiter unterbrochen. Dies aus zwei Gründen: Einerseits könnten vorbeifahrende Schiffe mit ihren Wellen das Oel weiter verteilen und andererseits wird die Schleuse Birsfelden als weitere Oelsperre gebraucht. Damit die Rheinschifffahrt so rasch als möglich wieder freigegeben werden kann, wird nun in der Nacht auf morgen Sonntag in der Schleuse Birsfelden das Schweröl entfernt und die Schleuse gereinigt. Diese Arbeiten sind sehr zeitaufwändig und schwierig, da es sich um eine sehr dickflüssige und klebrige Masse handelt. Wann die Schiffe den Rhein im Abschnitt Birsfelden wieder passieren können, ist noch offen.
Zusätzlich werden in den nächsten Stunden die Oelsperren um das Havarie-Schiff noch verstärkt und das Schiff so gesichert, dass kein zusätzliches Oel in den Rhein fliessen kann. Voraussichtlich am Montag wird eine Spezialfirma das Schiff reinigen und transportfähig machen.
Aussagen über die Schadenssumme können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht werden.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst

------------------------------

Birsfelden: Schweröl nach Havarie in den Rhein geflossen (Teil 1)

Am Samstag, 20. November 2004 ist im Birsfelder Hafen beim Umpumpen auf ein Tankschiff eine grössere Menge Schweröl in den Rhein geflossen. Die Rheinschifffahrt ist zur Zeit im Abschnitt Birsfelden unterbrochen.
Wegen einer Havarie auf einem Tankschiff im Birsfelder Hafen ist am Samstag Vormittag eine grössere Menge Schweröl ausgelaufen und in den Rhein geflossen. Das Schweröl wurde vom Hafen auf ein Tankschiff gepumpt, als - vermutlich wegen einer defekten Dichtung - eine grössere Menge Oel in den Rhein geflossen ist.
Die Oelwehr Birsfelden ist vor Ort und hat Oelsperren errichtet und trifft auch die notwendigen Massnahmen zur Reinigung des Rheins. Weiter wird laufend kontrolliert, ob noch weitere Oelmengen in den Rhein fliessen. Gemäss Aussagen der Oelwehr sollte das Ereignis im Lauf des Nachmittags bewältigt sein.
Allfällige Auswirkungen auf die Flora und Fauna des Rheins können zur Zeit noch nicht festgestellt werden. Die Fachleute des Amtes für Umweltschutz und Energie sind vor Ort.
Zur Zeit ist die Rheinschiffahrt im Abschnitt Birsfelden unterbrochen. Dies aus zwei Gründen: Einerseits könnten vorbeifahrende Schiffe mit ihren Wellen das Oel weiter verteilen und andererseits wird die Schleuse Birsfelden als weitere Oelsperre gebraucht.
Sobald das Schweröl im Rhein entfernt worden ist, was voraussichtlich heute Nachmittag der Fall sein wird, kann der Abschnitt Birsfelden für die Rheinschifffahrt wieder freigegeben werden.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION , Informationsdienst

zurück