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Feuerwehr Birsfelden einst und heute |
Schwere Anfangszeit
Die Feuerwehr Birsfelden wurde als Pompiers-Corps im Jahre 1874
gegründet, im Vorfeld der Trennung von der jetzigen
Nachbargemeinde Muttenz im Jahre 1875. Die Feuerwehr ist also
streng genommen sogar ein Jahr älter als die Gemeinde
Birsfelden!! Anfangs verfügten die Pompiers nicht einmal über
eine Spritze. Eine funktionierende (!) Pferdezug-Handdruckspritze
konnte erst im Jahre 1879 angeschafft werden. Sie ist noch heute
erhalten und gehört dem Feuerwehrverein Birsfelden. Im Vergleich
zu einer relativ grossen Anzahl Mitglieder des Pompier-Corps
stand damals für die Brandbekämpfung eher wenig und
bescheidenes Material zur Verfügung. Neben der Handdruckspritze
waren ein Handwagen für das Rettungscorps, zwei Hydrantenwagen,
ein Leiternwagen sowie einiges Schlauchmaterial und Wenderohre
vorhanden. Ausser der Pferdegezogenen Löschspritze mussten die
schweren Schlauch- und Leiternwagen von den Feuerwehrleuten
selbst auf den Brandplatz gezogen werden, so dass das
Corpsmaterial viel zu spät zum Einsatz kam und die tapferen
Pompiers bei ihrer Ankunft schon "ausgepumpt" waren...
Ein Cadillac bei der Feuerwehr
Ein ganz besonderer Meilenstein war der Kauf des ersten
Motorfahrzeuges gegen Ende der 40er Jahre. Es handelte sich dabei
um eine 6-plätzige Cadillac-Herrschaftslimousine. Am 3. Januar
1939 nachmittags um 2 Uhr nahmen 3 Gemeindevertreter einen
Augenschein vor. Im Protokoll stand zu lesen: "... Das
Automobil für den Pikettdienst wird vorgeführt. Das Gerät
befriedigt sehr und es wird der Ankauf zu Handen des
Gemeinderates beantragt...". So kam die Birsfelder Feuerwehr
zu einem Cadillac aus den 20er Jahren, für den heutige Liebhaber
fünfstellige Summen auslegen würden. Die Motorleistung des
8-Zylinder-Motors betrug beachtliche 29 PS. Birsfelden bezahlte
Fr. 900.-- für das Fahrzeug. Hinzu kamen Umbaukosten von ca. Fr.
3000.--. Der Umbau zum Feuerwehrwagen erfolgte in der
Schlosserwerkstatt des damaligen Feuerwehrkommandanten Karl Hipp.
Umgebaut führte der Cadillac neben 4-5 Mann Besatzung eine für
damalige Verhältnisse geradezu üppige Ausrüstung mit. Verladen
waren u.a. 4 Kreislauf-Atemschutzgeräte, 4 Strahlrohre, 2
Eimerspritzen, 1 Sanitätstornister, 2 Petrolgas-Scheinwerfer, 1
Sprungtuch, 200 m Schlauchmaterial und 1 Auszugsleiter auf dem
Fahrzeugdach! Schon damals war die Feuerwehr Birsfelden damit
anderen Pompiers-Corps einen grossen Schritt voraus.
Wegen Platzmangel musste der Cadillac 1965 das Feuerwehrdepot
verlassen. Er findet vorübergehend bei einer Tankstelle
Unterschlupf, danach in einem benachbarten Privatschopf. Das
Schicksal wollte es, dass das Altgediente Fahrzeug selbst den
Flammen zum Opfer fiel, als dieser Schopf mitsamt allen
eingestellten Fahrzeugen 1967 komplett niederbrannte.
Das erste Tanklöschfahrzeug
Auch Ende der 50er Jahre übernahmen die Birsfelder wiederum eine
Pionierrolle. Die gesteigerten Anforderungen an die Feuerwehr und
die rasch fortschreitenden, technischen Entwicklungen zeigten,
dass ein wirksames Pikettfahrzeug (Ersteinsatzfahrzeug) in
Lastwagengrösse erforderlich war. Dies bestätigte auch das
Studium der amerikanischen und englischen Fachliteratur sowie
Besuche bei deutschen und französischen Feuerwehren. So wurde im
Jahre 1957 erstmalig in der Nordwestschweiz - und als zweites
derartiges Einsatzfahrzeug in der ganzen Schweiz! - ein
Tanklöschfahrzeug angeschafft. Die hierfür erforderliche
Kaufsumme von Fr. 80'000.-- wurde in der Gemeindeversammlung
diskussionslos bewilligt!
Als Grundlage für das neue Pikettfahrzeug dienste das deutsche
Normfahrzeug TLF 16. Beschafft wurde ein TLF auf einem
Mercedes-Chassis mit Allradantrieb. Die löschtechnische
Ausrüstung umfasste einen eingebauten Wassertank von 2400 Litern
Fassungsvermögen, eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer
Leistung von 2800 Litern/Minute und die direkt mit der Pumpe
verbundene Schnellangriffseinrichtung. Letztere war damals eine
absolute Neuheit, mittlerweile ist diese Einrichtung Bestandteil
in vielen modernen Feuerwehrfahrzeugen. Das auf den Namen
"Donner" getaufte Fahrzeug rückte in den
zurückliegenden Jahrzehnten zu unzähligen Einsätzen aus, auch
in umliegende Gemeinden! Noch heute ist der Tanklöschwagen der
ersten Stunde in sehr gutem Zustand erhalten. Der
"Donner" gehört heute dem Feuerwehrverein Birsfelden,
wo er von ehemaligen Feuerwehrleuten gehegt und gepflegt wird.
Das TLF ist noch voll einsatzfähig, was hie und da bei Ausfall
der modernen Technik ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist!
Weitere Entwicklung
Die Sorge um die Sicherheit der Gemeinde aufgrund der vom immer
grösser werdenden Hafengebiet und der damit drohenden Gefahr
eines Tanklagerbrandes führte im Jahre 1963 schliesslich zur
Anschaffung eines zweiten Tanklöschfahrzeuges, welches auf den
Namen "Blitz" getauft wurde. Dieser Einsatzwagen ist
heute leider nicht mehr erhalten, er wurde 1987 durch einen
modernen Nachfolger - der ebenfalls den Namen "Blitz"
erhielt - ersetzt.
Die weitere Entwicklung der Gemeinde war natürlich auch für die
Feuerwehr Birsfelden prägend. Zu Beginn der 60er Jahre nahm die
Motorisierung sprunghaft zu. Autobahnen und Schnellstrassen
wurden gebaut. Direkte Folge davon war die Beschaffung eines
Pionierfahrzeuges, zumal der gute alte Cadillac langsam aber
sicher veraltet war. 1966 konnte die Feuerwehr Birsfelden einen
nagelneuen Mercedes-Unimog in Dienst stellen. Die Ausrüstung
umfasste Kettensägen, Trennscheiben, Seilzugapparat, Seilwinde
und weitere schwere Hilfsmittel.
Als gegen Mitte der 60er Jahre die ersten Hochhäuser gegen den
Himmel emporwuchsen, war es nur eine Frage der Zeit, bis die
Feuerwehr eine Autodrehleiter in den Dienst stellen konnte. Im
Jahre 1967 war es dann soweit: die neue hydraulische 30
m-Drehleiter wurde feierlich auf den Namen "Stern"
getauft und in den Einsatzdienst übernommen.
Feuerwehr Birsfelden heute
Heute ist die Birsfelder Feuerwehr eine moderne, schlagkräftige
Ortsfeuerwehr mit einem Bestand von knapp 50 Personen, darunter eine Frau. Geprägt
von den zusätzlichen Risiken des nahen Rheinhafens, der meistbefahrensten Autobahnstrecke der Schweiz (Autobahn A2
zwischen Basel und Pratteln) und der chemischen Industrie werden
aber zusätzliche Gerätschaften bereitgehalten und die
Feuerwehrleute speziell geschult.
Zusatzaufgaben
Die Feuerwehr Birsfelden ist seit Anfang 1974 kantonaler
Ölwehrstützpunkt. Neben der Ölwehr Birsfelden wurden auch die
Feuerwehren von Sissach und Laufen als Ölwehrstützpunkte
bezeichnet. Somit rücken die Birsfelder auch zu Unfällen mit
Mineralölprodukten (Diesel, Heizöl, Benzin etc.) aus.
Zuständig ist die Birsfelder Ölwehr für den unteren Teil des
Kantons Basel-Landschaft, d.h. von Schönenbuch bis zur
Hülftenschanz bei Pratteln. Zur Bewältigung von Ölunfällen
stellt der Kanton zusätzliche Gerätschaften zur Verfügung: 2
Ölwehrfahrzeuge, davon eines mit eingebautem Ölbindersilo,
200 m-Ölsperre, 1 Ölwehrboot auf dem Rhein.
Von 1999 bis Ende 2004 war die Feuerwehr Birsfelden zudem Autobahnstützpunkt und verfügte zur Wahrnehmung dieser Spezialaufgabe ebenfalls über einiges Spezialgerät. Zu nennen wären beispielsweise das schwere Pionierfahrzeug mit Kran, das mit hydraulischen Rettungswerkzeugen ausgerüstet ist. Zudem verfügte die Feuerwehr Birsfelden über 8 Langzeit-Atemschutzgeräte des Typs Travox 120, die Einsätze in Tunnelanlagen ermöglichen. Diese Geräte wurden im Rahmen eines speziellen Einsatzkonzeptes im ganzen Kanton Basel-Landschaft zum Einsatz gebracht. Ernstfallmässig mussten diese Atemschutzgeräte in Autobahntunneln zum Glück nie eingesetzt werden.
Die Aufgaben als Autobahnstützpunkt wurden im Rahmen einer Aufgabenprüfung und Neuorientierung an den Kanton Basel-Landschaft zur Neuvergabe zurückgegeben. Das Pionierfahrzeug mit Kran und auch die hydraulischen Rettungsgeräte werden zur Zeit weiterverwendet; die Travox-Geräte hingegen werden abgestossen. Für das schwere Pionierfahrzeug ist bereits ein Ersatz in Form eines Modulfahrzeuges von der Gemeinde bewilligt und in Planung.
Dafür hat die Feuerwehr Birsfelden ab dem 01.01.2005 die Zuständigkeit für Personenrettungen auf dem Rhein zwischen Birsfelden und Augst offiziell erhalten. Die Ausbildung der entsprechenden Feuerwehrleute zu Bootsführern und Ersthelfern wird in naher Zukunft verstärkt betrieben. Auch die Ausrüstung wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht. So wurde das grosse Ölwehrboot im Rahmen einer Revision komplett umgebaut.
Fahrzeug- und Gerätepark
Neben all den Spezialaufgaben ist die Feuerwehr Birsfelden aber
auch "normale" Ortsfeuerwehr für eine Gemeinde von
rund 10'500 Einwohnern an der Stadtgrenze zu Basel. Der
Fahrzeugpark umfasst derzeit
-
1 Universallöschfahrzeug ULF
-
1 Autodrehleiter ADL
-
1 Modulfahrzeug PIO
-
1 Tanklöschfahrzeug TLF
-
3 Ölwehrfahrzeuge (Olio, GW Klein
und GW Sperre)
-
1 Mannschaftstransporter
-
1 Zugfahrzeug
- 1 Dienstwagen DW1
- 1 Motorroller Piaggio
-
diverse Anhänger (Lichtmast, Ölsperre,
Blachenanhänger etc.)
-
1 Ölwehrboot auf dem Rhein
-
1 Schlauchboot auf Anhänger einsatzbereit verladen
Einsatz-Revue
Im Durchschnitt rückt die Feuerwehr Birsfelden zu rund 100
Einsätzen pro Jahr aus, davon sind rund ein Viertel
Ölwehreinsätze. Den weitaus grössten Anteil am
Einsatzaufkommen haben jedoch die Alarme der Brandmeldeanlagen in
Industrie und Gewerbe. Rund 50 % aller Einsätze werden wegen
ausgelösten Brandmeldern gefahren. Daneben gehören alle
Facetten der heutigen technisierten Welt zur Einsatzpalette der
Birsfelder Feuerwehr:
- Verkehrsunfälle
-
Wasserschäden (Leitungsbrüche oder Unwetter)
-
Pionier-Einsätze (technische Hilfeleistungen aller Art)
-
Insektenschwärme
-
Chemiewehr-Einsätze
-
Personenrettungen (aus stecken gebliebenen Liften / aus
Schächten)
-
Wasserrettungen aus Rhein und Birs
- Wasserhilfe für Schiffe in Seenot und bei Havarien auf dem Rhein
-
Türöffnungen
-
Gasalarme
-
Autobrände
-
Brände in Gebäuden aller Art
-
Wald- und Flurbrände
- Tierrettungen
-
etc. etc.
Zu den grössten und bemerkenswertesten Einsätzen der
letzten Jahre gehören:
- Grossbrand im Papiersortierwerk A. Riva an der
Sternenfeldstrasse im August 1991
- Umgekippter und leckgeschlagener Tanklastwagen in Therwil,
Stützpunkteinsatz für die Ölwehr im August 1992
- LKW-Unfall auf der Autobahn J18, Lastwagen in Brückenpfeiler
gerast im August 1992
- Grosser Unfall mit Schweröl auf dem Rhein im Februar 1993
- Dieselöl im Marchbach in Therwil, Oberwil, Binningen;
Stützpunkteinsatz für Ölwehr im Februar 1993
- Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 im strömenden
Regen; 1 Toter, 2 Verletzte im Mai 1993
- Nach Brand geplatzter Heizöltank in Scheune in Schönenbuch;
Stützpunkteinsatz im September 1993
- Grossbrand auf dem Robinson-Spielplatz im Juni 1994; Parallel
dazu Grosseinsatz für die Ölwehr in der ARA Rhein in Pratteln
(Rapsöl in ARA)!
- Orkan Wilma, Grosseinsatz in Birsfelden, Nachbarhilfe mit
Drehleiter in Basel-Lehenmatt im Januar 1995
- Tanklastwagen in Muttenz umgekippt, 9000 Liter Heizöl drohen
auszulaufen, Ölwehr-Einsatz im Juni 1995
- 140 t-Pneukran umgestürzt, Nachbarhilfe Ölwehr Birsfelden in
Reinach im Juni 1995
- Schweres Hochwasser an Rhein und Birs, mehrere Tage
Dauereinsatz im Juni 1995
- Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A2; Auffahrkollision
mit 4 Fahrzeugen, 2 REGA-Helis im Einsatz, im April 1997
- 2500 Liter bleifreies Benzin in Kanalisation im Auhafen
Muttenz; Stützpunkteinsatz für Ölwehr im September 1997
- Bombenalarm im Birsmatt-Quartier im Oktober 1997
- Ganze Birs unterhalb Münchenstein durch leimartige
Flüssigkeit verschmutzt; grosses Fischsterben; Grossalarm im
Juni 1998
- Brand eines mit Heu beladenen Lastwagens auf der Autobahn A2 im
Oktober 1998
- Schiffsuntergang auf dem Stausee Birsfelden: Motorjacht bei
Probefahrt versunken im Juni 1999
- Wohnungsbrand im Hochhaus Rheinparkstrasse 1 im 13. Stock,
ausgelöst durch 1. August-Rakete am 31.7.1999
- Orkan Lothar am 26. Dezember 1999: 3 Tage Dauereinsatz für die
gesamte Feuerwehr. Nachbarhilfe für die Kollegen der BF Basel mit unserer ADL
zur Erstellung von Notdächern.
- Millennium-Feier im Feuerwehrdepot Birsfelden vom 31.12.1999 auf den
01.01.2000 inkl. Ausrücken zu einem Fehlalarm unmittelbar nach Mitternacht...
- Verkehrsunfall auf Autobahn A2 am 15.01.2000: Fahrerin mit Rückenverletzungen
im Fahrzeug. Dach auf Wunsch der Sanität mit hydraulischem Rettungswerkzeug
komplett entfernt.
- August und September 2000: an vier (4!) aufeinander folgenden Montagen muss
die Feuerwehr Birsfelden auf die Autobahn A2 zu Verkehrsunfällen ausrücken. In
allen Fällen entstand zum Glück nur Sachschaden.
- Ölwehreinsatz am 04.10.2000: Grossalarm wegen Ölschlieren auf dem Rhein,
Einsatz mit BF Basel und FF Grenzach-Wyhlen (Deutschland).
- Pioniereinsatz/Personenrettung am 19.11.2000: Beim Versteckspiel wird ein Kind
unter einer Schuttmulde in einer Kiesgrube eingeklemmt. Aufwändige
Rettungsaktion mit Sanität und BF Basel.
- Vollbrand einer Verpackungsmaschine bei einer Firma im Birsfelder Hafen am
frühen Morgen des 26.01.2001
- Spektakulärer Verkehrsunfall mitten in Birsfelden am 14.11.2001: Ein PW ist
nach Schleuderfahrt zwischen einer Mauer und einer Garage in den tiefer
liegenden Vorgarten des Polizeipostens gefallen! Aufwändiger Rettungseinsatz mit
Sanität und BF Basel, 1 Person schwer verletzt gerettet.
- Kellerbrand am 13.02.2002 in einem Mehrfamilienhaus mit Pizzeria/Restaurant an
der Hauptstrasse.
- Spielende Kinder verursachen Balkonbrand in Hochhaus an der Rüttihardstrasse
am 06.04.2002. Glimpflicher Ausgang, nur geringer Sachschaden, keine Verletzten.
- Nachtbubenstreich ruft am 27.07.2002 die Feuerwehr auf den Plan: Vandalen
haben von einer Baustelle 30 grosse Plastikrohre in die Birs geworfen...
- Katastrophenalarm am 31.10.2002: Flugzeugabsturz über dem Dreispitzareal und
in Allschwil. Ganze Feuerwehr Birsfelden steht im Übungseinsatz - es handelt
sich zum Glück nur um die Kantonale Alarmübung ALBATROS!
- Wohnungsbrand Salmenstrasse am 23.11.2002: die Küche und angrenzende Zimmer
eines Reihenhauses stehen im Vollbrand.
- Personenrettung am 20.12.2002: Im Warenlift eines Einkaufscenters wurde ein
Liftmonteur eingeklemmt und muss mit Hilfe der Höhenrettungsgruppe der BF Basel
gerettet werden.
- Autobrand in Einstellhalle: Am 02.01.2003 brennen mehrere Fahrzeuge in einer
Autoeinstellhalle an der Rheinparkstrasse. Einsatz des Grosslüfters der BF
Basel.
- Brand im Altersheim am 11.01.2003: Ein Zimmerbrand mit grossen Auswirkungen.
Wegen starker Rauchentwicklung muss das halbe Altersheim evakuiert werden.
Grossalarm für die ganze Feuerwehr Birsfelden, die BF Basel und die Sanität.
- Wohnungsbrand am 12.01.2003: Nur einen Tag nach dem Grosseinsatz im Altersheim
schon wieder Vollalarm für Birsfelden. Eine Wohnung an der Hauptstrasse brennt
komplett aus, verletzt wird zum Glück niemand.
- Schwerer Verkehrsunfall mit 2 Toten: Am 30.04.2003 hat ein Tanklastwagen auf
einer Kreuzung 2 PW erfasst und in den Hardwald geschoben. 2 Personen sterben
bei diesem Unfall.
- Arbeitsunfall am 27.05.2003: Ein Pneubagger stürzt in die Birs. Eine Person
wird unter Wasser eingeklemmt und kann nur noch tot geborgen werden, eine
weitere Person überlebt schwer verletzt.
- Amtshilfe am 31.10.2003: Mit dem Lichtmastanhänger beleuchtet die Feuerwehr
Birsfelden nach einer Schiesserei auf dem Zentrumsplatz den Tatort für die
Polizei Basel-Landschaft.
- Vierfach-Einsatz am 03.12.2003: Brand in Kaffeerösterei im Birsfelder Hafen,
Ölwehreinsatz auf dem Rhein, Kleinbrand an der Hauptstrasse und Autobrand auf
der Autobahn!!
- Bauunfall am 11.12.2003: Kipp-Sattelzug ist beim Entladen von Felsblöcken in
die Birs gestürzt, Fahrer eingeklemmt.
- Gewitter-Sturm über Birsfelden: Weit über 40 Wasser- und Sturmschäden sind vom
22. bis 24.07.2004 im ganzen Gemeindegebiet zu beseitigen
- PW-Brand in Garage an der Bärengasse am 16.11.2004
- 20. bis 24.11.2004: Beim Beladen eines Tankschiffes im Birsfelder Hafen laufen
6000 kg Schweröl in den Rhein aus; 5 Tage Dauereinsatz für den
Ölwehrstützpunkt!
- Kellerbrand am 10.03.2005: In einem Mehrfamilienhaus an der Wartenbergstrasse
steht der Keller in Flammen. Das ganze Treppenhaus und eine Wohnung im obersten
Stock sind voll Rauch. Ein Feuerwehrmann muss mit Verdacht auf Rauchvergiftung
ins Spital eingewiesen werden. Er kann am Tag nach dem Einsatz wieder nach
Hause.
Vorreiterrolle der Birsfelder Feuerwehr
Schon immer war und ist die Feuerwehr Birsfelden dafür bekannt,
mit neuen Ideen und Konzepten voranzugehen. Oftmals zuerst mit
einem Lächeln als Spinnerei abgetan, hat sich doch die eine oder
andere Innovation im Feuerwehrwesen behaupten können. Dies
betrifft sowohl die Geräte- und Fahrzeugtechnik, als auch die
Präsentation in der Öffentlichkeit (Hauptübungen). Die
nachfolgende Aufstellung gibt einen Einblick:
- 1939 Kauf des ersten Pikettfahrzeuges für eine Dorf-Feuerwehr
in der Region Basel.
- 1940 Anschluss der Birsfelder Feuerwehr an den mit der
Feuerwache Basel organisierte Telefon-Pikett-Alarm zusammen mit
anderen Baselbieter Gemeinden der ersten Stunde.
- 1953 Feuerwehr Birsfelden beginnt als erste Feuerwehr im Kanton
Baselland mit der Umrüstung der mühsam zu bedienenden
Schraubkupplungen der Feuerwehrschläuche auf das heutige
Standardsystem STORZ.
- 1957 Anschaffung des ersten Tanklöschfahrzeuges in der
Nordwestschweiz (TLF "Donner"). Erstmals wurde in
diesem Fahrzeug auch eine Schnellangriffseinrichtung eingebaut,
die in heutigen Fahrzeugen vielfach noch immer eingebaut wird.
- 1967 Einweihung und Indienststellung einer der ersten
vollhydraulischen Autodrehleitern bei einer Ortsfeuerwehr in der
Nordwestschweiz. Arbeitshöhe 30 m, Fahrgestell Mercedes-Benz.
- 1971 Kauf eines Lichtmastanhängers als erste Feuerwehr im
Kanton Baselland. Noch heute sind solch leistungsfähige Geräte
nur bei Berufsfeuerwehren zu finden!
- 1980 Inbetriebnahme des schweren Pionierfahrzeuges Uranus,
welches als Neuheit in der Deutschschweiz mit einem Heckkran zum
Heben von verunfallten Fahrzeugen ausgerüstet worden ist. Noch
heute ist Uranus das einzige Pionierfahrzeug mit Kran bei einer
Ortsfeuerwehr im ganzen Kanton Baselland!
- 1986 Einweihung des seinerzeit modernsten und bis heute eines
der grosszügigsten Depotgebäudes der Region Basel. Die
Ausrüstung umfasst u.a. eine Atemschutzwerkstatt mit einer
Füllanlage für Pressluftflaschen, was damals eine Premiere
darstellte und auch heute nur selten bei Dorffeuerwehren zu
finden ist.
- 1986 Anschaffung der ersten - und bis heute einzigen -
transportablen 200 m-Ölsperre in der Region Basel für Einsätze
auf dem Rhein und der Birs
- 1989 Ausrüstung aller Feuerwehrleute mit feuerfesten Nomex-Brandschutzausrüstungen und mit neuartigen
Glasfaserverstärkten Feuerwehrhelmen aus den USA.
- 1990 Inbetriebnahme des modernsten Ölwehrfahrzeuges der
Schweiz. Konstruktion durch drei Birsfelder Feuerwehrleute in
Zusammenarbeit mit Firma Vogt, Oberdiessbach. Mittlerweile stehen
rund ein Dutzend gleichartiger Fahrzeug bei Feuerwehren in der
ganzen Schweiz im Einsatz (u.a. in Sissach, Laufen, Thun,
Langenthal und Biel).
- 1991 Auslieferung und Inbetriebnahme des ersten
Explosionsgeschützten Ölwehrbootes der 6 m-Klasse in Europa!
Automatische Überwachung der Umgebungsluft auf explosive
Benzindampfkonzentrationen, Motorenraum unter überdruck,
Hydraulischer Motor-Anlasser (stromloses und damit funkenfreies
Starten möglich).
- 1993 Erstmals wird an einer Hauptübung in der Nordwestschweiz
ein REGA-Heli eingesetzt.
- 1994 Ausrüstung aller Atemschutzgeräte mit sogenannten
Totmann-Meldern, die einen lauten akustischen Alarmton abgeben,
sobald sich der Feuerwehrmann länger als 30 Sekunden nicht mehr
bewegt.
- 1995 Zum ersten Mal wird an einer Hauptübung in der Region
Basel ein Flugzeugabsturz inszeniert. Eine Flugzeugattrappe liegt
auf dem Kirchmattplatz und ein Leitwerk hängt im Dach des Xaver-Gschwind-Schulhauses!
- 1997 Als erste Feuerwehr in der Nordwestschweiz stellt die
Birsfelder Feuerwehr neue Feuerwehrhelme des Fabrikats Casco in
Dienst. Sie sind Ersatz für die damals neuartigen GFK-Helme aus
den USA (s. 1989).
- 1997 Im September findet die erste realistische
Atemschutzübung statt, über die sogar im Radio berichtet worden
ist... ("Aus Übung wurde Ernstfall...")
- 1998 Im November findet die erste Kaderschulung für
Ölwehrstützpunkte bei der Firma Siegfried in Zofingen statt.
Der Kurs wurde in Zusammenarbeit mit Offizieren der Feuerwehr
Birsfelden erarbeitet.
- 1999 Die Feuerwehr Birsfelden gehört nach der befreundeten
Feuerwehr Münchenstein zu den ersten aus der Region Basel, die
auf der Brandübungsanlage der Schweizer Armee in Wangen a. Aare
eine ganztägige Übung abhalten.
- 1999 Die ganze Mannschaft der Ölwehr Birsfelden nimmt als
erster kantonaler Stützpunkt an einer Spezialschulung bei der
Firma Siegfried teil. Dieser Kurs wurde wiederum in
Zusammenarbeit mit den Ölwehrverantwortlichen der Birsfelder
Feuerwehr entwickelt.
- 1999 Konstruktion eines Atemschutz-Überwachungskoffers nach
Feuerwehreinsätzen in Europa, bei denen Feuerwehrleute durch
ungenügende Überwachung während des Einsatzes ums Leben
gekommen sind.
- 2000 Im November findet erstmalig in der Schweiz - wenn nicht
in Europa!! - eine Hauptübung im Modell statt!! Realistische
Einsatzsituationen werden im eigens angelegten Übungsdorf
(Giebelhöhe der Häuser 1 m, Kirchturm rund 2 m!!) dargestellt.
Alle Einsatzmittel im Modellmassstab 1:10 bis 1:16 werden von
echten Feuerwehrmännern in Originaluniformen gemäss
Originaltaktik zum Einsatz gebracht. Es handelt sich dabei um
Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge, Tanklöschanhänger, ein
Löschfahrzeug der Werkfeuerwehr Novartis Basel, ein
Ölwehrfahrzeug der Berufsfeuerwehr Basel, Gabelstapler etc. etc
- wohlgemerkt, alles ferngesteuerte Modellautos! Die Einsatzdemos
mit Modellfahrzeugen umfassen einen LKW-Unfall mit auslaufendem
Gefahrgut und einen ausgedehnter Gebäudebrand. Als weiterer
Höhepunkt werden mit Flugmodellen aus der ganzen Schweiz eine
Heli-Rettung der REGA und eine Waldbrandbekämpfung mit
ferngesteuerten Löschhelikoptern vorgeführt (alle
Helikoptermodelle im Massstab 1:6!!). Anschliessend werden alle
Einsatz-Modelle sowie Feuerlöschboote und
Eisenbahn-Rettungszüge in einer Modell-Ausstellung im
Kirchmatt-Schulhaus dem staunenden Publikum vorgestellt.
- 2001 Durchführung des ersten Fahrsicherheitstraining mit dem
Mobile Drive Center der Post in der Region Nordwestschweiz.
Schulung aller Chauffeure im Handling der Einsatzfahrzeuge in
Extremsituationen und Schleudertraining.
- 2002 Anfang Mai geht die Feuerwehr Birsfelden mit ihrer eigenen Homepage
online. Neuartige Fahrzeugansichten und historische Hintergrundinfos begeistern
die ersten Besucher. Seither besuchen regelmässig mehr als 1000 Leute pro Monat
die Internetseite!
- 2003 Als erste Ortsfeuerwehr erhält Birsfelden
Brandschutz-Jacken mit integriertem Rettungsgurt. Bisher musste für den Fall
der Selbstrettung im Einsatz jeder Feuerwehrangehörige einen Rohrführergurt über
der Jacke tragen.
- 2004 Erstmals wird für die Ausbildung in der Personenrettung aus Gewässern
eine aufblasbare Sex-Puppe verwendet, was sogar in den Medien Beachtung findet
und bei der Bevölkerung auf Schmunzeln stösst.
- 2004 Gegen das Jahresende werden die ersten neuen
Atemschutzgeräte ausgeliefert. Erstmals in der Region werden Dräger-PSS
90-Geräte mit den neuen CFK-Flaschen und SuperPass-Bewegungsmeldern
ausgeliefert. Die Feuerwehr Birsfelden erhält 26 neue Geräte.
- 2004 Im Rahmen eines Umbauprogrammes zur Verlastung der neuen AS-Geräte werden
alle Grossfahrzeuge der Feuerwehr und der Ölwehr mit neuartigen
Barlock-Griffstangen-Verschlüssen an den Rollläden ausgerüstet. Birsfelden ist
wiederum die erste Feuerwehr im Kanton (wenn nicht in der Schweiz), die alle
Einsatzfahrzeug derartig umrüstet. Die neuen Verschlüsse können auch mit
Schutzhandschuhen und einhändig problemlos bedient werden. Ausserdem wurden als
Novum alle Grossfahrzeuge ausser dem PIO Uranus, welches bald ersetzt werden
soll, mit speziellen Manövrierscheinwerfern versehen, die bei eingelegtem
Rückwärtsgang die Fahrzeugseiten und die Hinterräder beleuchten. So wird das
nächtliche Manövrieren sicherer und einfacher. Bereits einige Jahre früher hatte
Birsfelden auf dem Fahrzeugsektor die Nase vorne, als alle Einsatzfahrzeuge mit
je zwei blauen Frontblitzern nachgerüstet wurden.
- 2005 Alle Angehörigen der Feuerwehr erhalten am 20. Juni 2005 neue
Feuerwehrhelme. An sich nichts spektakuläres, aber es handelt sich gleich um
eine vierfache Premiere! Erstmals für Birsfelden werden Gallet-Helme beschafft.
Diese Feuerwehrhelme sind absolut top, was den Schutz der Feuerwehrleute und den
Tragkomfort angeht. Zweite Premiere: erstmals in der Nordwestschweiz wurde eine
Feuerwehr mit Gallet-Helmen in vernickelter, silbriger Version ausgerüstet.
Diese Variante ist bekannt aus Frankreich und der Romandie, wurde aber in der
Deutschschweiz bisher noch nie ausgeliefert. Ebenfalls einzigartig dürfte die
Helmbeschriftung sein - zumindest für eine deutschschweizer Feuerwehr: alle
Helme tragen die französische Originalplakette mit Eichenlaub und dem Schriftzug
"Sapeurs Pompiers"! Ausserdem werden erstmals alle Helme (bis auf Stufe
Gruppenführer) neu mit Schädel-Basis-Mikrofonen ausgerüstet, was die
Kommunikation über Funk vor allem beim Einsatz unter Atemschutz enorm
verbessert.
- 2005 Im Dezember wird als absolutes Novum für eine Milizfeuerwehr in
der Nordwestschweiz im Feuerwehrdepot eine Abgasabsauganlage eingebaut. Da sich
die Feuerwehrleute im Alarmfalle in der Fahrzeughalle umziehen müssen, stehen
sie zwangsläufig in den Abgaswolken der ausfahrenden Einsatzwagen. Insbesondere
kalte Dieselmotoren produzieren eine Mischung von giftigen Abgasen, Partikeln
und Feinstaub. Alle Fahrzeuge der Feuerwehr Birsfelden sind bis auf eine
Ausnahme mit Dieselmotoren ausgerüstet. Dieselabgase sind bekannt dafür, dass
sie eine Vielzahl extrem giftiger Substanzen wie Stickoxide, Kohlenmonoxid und
aromatische Kohlenwasserstoffe in hoher Konzentration enthalten. Das
zuverlässigste Mittel zur massgeblichen Reduzierung oder sogar Verhinderung der
Exposition gegenüber Dieselabgasemissionen stellt die Absaugung direkt an der
Entstehungsquelle, d.h. dem Fahrzeugauspuff dar. Aufgrund der örtlichen
Gegebenheiten im Birsfelder Feuerwehrdepot ist die Alarmgarderobe in
unmittelbarer Nähe zu den Einsatzfahrzeugen unabdingbar. In Studien wurde
weltweit nachgewiesen, dass Fahrzeugemissionen eine ernsthafte Gefahr für die
Gesundheit darstellen. Es ist paradox, dass sich die Feuerwehrleute im Einsatz
mit Atemschutzgeräten vor giftigen Gasen schützen müssen, aber beim Umziehen in
der Garderobe in Russ- und Abgaswolken stehen. Fachleute bestätigten, dass die
Einsatzfrequenz und die Anzahl Fahrzeugstandplätze eine solche Installation
berechtigen. Deshalb wurde die Anlage, welche in dieser Grössenordnung für eine
Milizfeuerwehr in der Nordwestschweiz eine Premiere darstellt, von den
zuständigen Behörden bewilligt und im Gebäude eingebaut.
- 2007
Am 12. und 13. Oktober 2007 fand erstmals ein internationaler und
interkantonaler Kurs für Einsatzleiter von Wasserrettungs-Einsätzen statt.
Grosses Manko war bislang nämlich die Ausbildung der Führungskräfte, welche die
aufwändigen Einsätze mit mehreren Rettungsschiffen, Feuerlöschbooten und
Helikoptern koordinieren müssen. Bisher gab es keine ähnliche,
organisationsübergreifende Ausbildung. Weder bei Feuerwehrschulen,
Polizeikonkordaten noch bei Technischem Hilfswerk oder bei der Deutschen
Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) waren solche Kurse im Angebot.
Um diese Lücke zu schliessen haben sich die Feuerwehr Birsfelden, die
Berufsfeuerwehr Basel, die Freiwillige Feuerwehr Grenzach-Wyhlen und die DLRG
Ortsgruppe Rheinfelden (Deutschland) zusammengetan und eine
Einsatzleiterschulung mit einem anspruchsvolles Programm ausgearbeitet.
- 2007 Als erste
Feuerwehr in der Nordwestschweiz und als erster Ölwehrstützpunkt überhaupt kann
die Feuerwehr Birsfelden einen 50 ccm-Motorroller in
Dienst stellen. Das Kleinmotorrad dient einerseits zur landseitigen Erkundung
von ausgedehnten Einsatzstellen bei Ölunfällen auf Gewässern. Es wird aber auch
zur raschen Lokalisierung von verunfallten Personen bei Wasserrettungen aus dem
Rhein eingesetzt. Durch die geringe Breite kommt der Roller problemlos auf dem
Bermenweg im gesamten Hafenareal von Birsfelden und Muttenz-Auhafen, aber auch
auf Spazierwegen am Rheinufer voran.
- 2008 Am 12. Januar 2008 kann die Feuerwehr Birsfelden im Rahmen ihrer
Tätigkeit als Stützpunkt der Ölwehr Basel-Landschaft gleich zwei neue
Einsatzfahrzeuge übernehmen, die in ihrer Konzeption einmalig sind. Erstmals
wird auf einem Feuerwehrfahrzeug eine Ölsperre einsatzbereit auf einer Haspel
vorgehalten (GW-Ölsperre). Das andere Fahrzeug (GW-Klein)
dient als kompatible Nachschubeinheit und kann mit verschiedenen Modulen beladen
werden. Standardmässig beladen ist der GW-Klein mit zwei Modulen für den
Umweltschutzeinsatz auf befestigten Flächen. Dazu wurde erstmalig vom
Aufbauhersteller Vogt AG eine Spezialkonstruktion angefertigt, die das
gleichzeitige Beschicken von 2 Streuwägeli mit Ölbindemittel durch nur eine
Person ermöglicht.
Und was folgt als nächster Meilenstein....???