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Interview

7 Fragen an Korporal Roberto Di Mauro über seine Zeit in der Feuerwehr.
(durchgeführt von Wachtmeister Salvatore Ticli)


1.Was hat Dich dazu gebracht in die Feuerwehr zu kommen?

Was mich dazu gebracht hat ist ein Zeichentrickfilm. Er hiess "Grisu", ein kleiner Drachen der das Feuer bekämpfen wollte, aber sein Vater war dagegen.

Eines Tages war ich in der Stadt und die Bezirksfeuerwehr suchten Leuten die beitreten wollten. Sie sprachen mich an, ob ich Interesse hätte. Ich stimmte zu und anschließend sagte ich, dass ich in Birsfelden wohnhaft sei. Darauf antworteten Sie, dass ich in Birsfelden nachfragen soll. Darauf einer von Ihnen: „In Birsfelden haben sie mehr Action als wir!“ Daher hab ich mich entschlossen bei der Feuerwehr beizutreten.

2.Was hat sich in Dir verändert seit Du in der Feuerwehr bist?

Dass ich mehr auf die Sicherheit achte; im Berufsleben und in der Freizeit.

3.Was für Höhepunkte hast Du in der Feuerwehr erlebt?

Die erste Fahrt mit Blaulicht und Martinshorn und die Übungen im Pyrodrom im ifa in Balsthal.

4.Was für Ziele hast Du in der Feuerwehr?

Alle Dinge zu beherrschen.

5.Hattest Du als Ausländer in der Feuerwehr Probleme?

Als Ausländer bei der Feuerwehr?! Am Anfang hatte ich schon Befürchtungen, aber es stellte sich schnell (sehr schnell), dass sie unbegründet sind.

6.Wie reagiert Deine Partnerin wenn mitten in der Nacht Dein Pager Alarm schlägt?

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, ist es zum Lachen. Sie wacht erschreckt auf, fragt was los ist. Dann legt sie sich auf die andere Seite und schläft weiter. Eigentlich sehr verständnisvoll.

7.Wie wird Deine Arbeit als Feuerwehrmann an Deinem Arbeitsplatz geschätzt?

Zwiespältig. Da ich in einem Tanklager tätig bin, habe ich die Brandschutz-Einrichtungsanlage in meiner Wartung. Daher sind sie sehr erfreut. Aber sobald ich einen Kurs besuchen muss oder einen Einsatz habe und später komme oder gar nicht auftauche, sind sie sehr verärgert, trotzdem ich sie informiert habe. Es ist mir bewusst, dass das ein Eingriff im Berufsleben ist, aber man sollte auch Verständnis haben, das ich jetzt bei der Feuerwehr bin und wenn es ein Notfall gibt, sollte ich hin gehen können.