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20min berichtet: "Birsfelder Feuerwehr: Eine Sexpuppe als Übungsobjekt" |

Birsfelder Feuerwehr: Eine Sexpuppe als Übungsobjekt
Mit einer Gummipuppe aus dem Sexshop führt die Birsfelder Feuerwehr Rettungsübungen im Rhein durch – und das mit Erfolg.
"Vor zwei Jahren
mussten wir im Winter eine Rettungsübung durchführen", erzählt Michael Schäfer
von der Birsfelder Feuerwehr. Dabei sollte eine Puppe mehrere Kilometer oberhalb
des Kraftwerks in den Rhein geworfen und anschliessend Alarm ausgelöst werden.
Mit Booten und Scheinwerfern musste die Feuerwehr das "Opfer" finden. "Für einen
Schwimmer mit Rettungsweste eine kalte Sache", schildert Schäfer das Problem.
Zudem seien herkömmliche Rettungspuppen schwer: Sie laufen voll und gehen unter.
Die Lösung lag im
Sexshop: "Wir haben uns damals eine Gummipuppe angeschafft und sie mit einem
alten Overall bekleidet. Wir sind sehr zufrieden mit ihr", lacht Schäfer. 60
Franken habe die "Gummi-Susi" gekostet, wie die Puppe von den Feuerwehrmännern
inzwischen genannt wird. Bei Beate Uhse Schweiz hat man davon noch nichts
gehört. "Uns ist nur der Fall bekannt, wo eine ältere Dame eine Gummipuppe mit
Wasser füllen und als Bettflasche benutzen wollte", weiss Marketingleiter Jan
Brönnimann.
Die Birsfelder
Gummipuppe hat schon einige nasse Einsätze überstanden und sich bewährt. "Sie
gehört fast schon zum Team", schmunzelt Schäfer.
Publiziert am: 26. Juli 2004 im
20min